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Unsere HP - Pakistan Die Flut


25.08.2010

"Wenn ich doch nur nach Hause könnte!" Hameeda ist 70, sie hat in ihrem Leben viel gesehen. Jetzt wird sie in der Schule der pakistanischen Arbeiterwohlfahrt in Muzaffargarh medizinisch versorgt, im Süden der Provinz Punjab. Sie leidet wie so viele Opfer der Flut unter Magenproblemen. "Nach Hause?", sagt ihr Sohn Sajjad, der mit der Familie in einem Klassenzimmer der Schule wohnt. "Das gibt es nicht mehr."

Die Überschwemmungen in Pakistan betreffen insgesamt rund 20 Millionen Menschen. Viele sind von Hunger bedroht, 800.000 sind noch immer von der Hilfe abgeschnitten, und fünf Millionen haben ihre Häuser verloren. Der Bedarf nach Notunterkünften ist riesig, die Camps von Hilfsorganisationen, Regierung und Militär reichen nicht. Hunderttausende leben seit Wochen auf der Straße, haben sich aus Möbelresten und Plastikplanen eine Bleibe geschaffen.

Flüchtlinge berichten, dass sie inzwischen zum Verlassen der Notunterkünfte gedrängt werden - die Sommerferien seien bald vorbei, der Unterricht beginne wieder. "Als ob die einfach wieder mit der Schule anfangen und uns auf die Straße setzen können", schimpft Hajra. "Aber wahrscheinlich können die das."




Die Rückkehr in die Dörfer dürfte für viele ein Schock werden. Viele Orte an den Flüssen liegen in Trümmern oder sind fortgespült. Im Norden und in Zentralpakistan ist das Hochwasser zurückgegangen und hat eine schlammige, zerstörte Landschaft hinterlassen. Die ersten versuchen, sich eine neue Existenz aufzubauen, manche trauen sich noch nicht zurück.

"Hier im Camp bekommen wir wenigstens etwas zu essen und Medikamente", sagt Hajra, eine junge Frau. Sie hält ein Kind im Arm.

In Pakistan sind Millionen Menschen auf der Flucht vor den durch Monsunregen ausgelösten Wassermassen, die inzwischen den Süden des Landes erreicht haben. Der Indus, der das Land von Norden nach Süden durchströmt, ist wegen der andauernden Regenfälle zu kolossaler Breite angeschwollen, misst stellenweise eine Breite von zehn Kilometern, wo er normalerweise einige hundert Meter ausmacht.

 

Der Fluss durchbrach mittlerweile mehrere Dämme, einen in der Nähe der Großstadt Thatta. In der Stadt leben normalerweise 300.000 Menschen. Als Folge des Hochwassers strömten Tausende aus dem Norden in die Stadt, die sich nun erneut vor den Wassermassen in Sicherheit bringen müssen. Rund 70 Prozent der Stadtbewohner haben das Gebiet inzwischen verlassen. Viele Menschen suchen Schutz auf Hügeln und Anhöhen in der Region. Zehntausende hätten sich mit ihren Habseligkeiten auf den Weg in die 100 Kilometer westlich gelegene Hafenmetropole Karachi gemacht. In rund fünf Kilometern Entfernung wurde ein provisorisches Flüchtlingslager auf einem Hügel eingerichtet.

Nach Angaben der Vereinten Nationen (UN) mussten in der südlichen Provinz Sindh allein in den vergangenen zwei Tagen fast eine Million Menschen vor den Fluten fliehen. "Die Lage im Süden bereitet uns immer noch Sorge", sagte UN-Sprecherin Stacey Winston. Die Zustände in Sindh sind Augenzeugenberichten zufolge chaotisch, Mitarbeiter der Behörden ließen sich vielerorts nicht blicken.

Pakistan kämpft seit nunmehr einem Monat gegen die schlimmsten Überschwemmungen seiner Geschichte. Von der Flutkatastrophe sind nach UN-Schätzungen bis zu 20 Millionen Menschen betroffen. Das schwerste Hochwasser seit 80 Jahren hat große Teile der Ernte zerstört, rund ein Fünftel des Territoriums – darunter lebenswichtige Agrarflächen – wurde überschwemmt. Die Regierung erwägt deshalb, den geplanten Export von zwei Millionen Tonnen Weizen zu stoppen, um die Gefahr einer Hungersnot zu verringern.

© ZEIT ONLINE

US-Außenministerin Clinton fordert von der Klimawandel-Diskussion, die Pakistan-Flut zu erklären. Außenministerin Hillary Clinton und andere Offizielle verweisen auf das katastrophale Hochwasser in Pakistan und weitere Extremwetterereignisse als Anzeichen dafür, dass der Klimawandel schlimmer wird. In einem Interview mit dem pakistanischen Fernsehsender Dawn TV sagte Frau Clinton, "dass es eine Verbindung" zwischen dem jüngsten Hochwasser, schlimmen Naturkatastrophen und dem Klimawandel gäbe.

"Man kann nicht auf eine Katastrophe verweisen und sagen, "das war von … verursacht", denn wir verändern das Weltklima," sagte sie. Und weiter, dass die russischen Waldbrände ein weiteres Beispiel seien, über das Pakistan-Hochwasser hinaus. Zwar gäbe es ihrer Meinung nach keine "direkte Verbindung" zwischen den Katastrophen in Pakistan und in Russland, aber "wenn es diese Klimaveränderung gibt, welche das derzeitige Wetter beeinflusst ...", dann hielte sie die Vorhersagen von mehr Naturkatastrophen für immer zutreffender."

Nun, Leute, seht Euch das mal an: Da gibt es ein neues fachbegutachtetes Papier – kommt demnächst im Bulletin der American Meteorological Society heraus – und in der Presseankündigung des Papiers wird nicht einmal das Wort "Klima" erwähnt. Einfach gesagt, ein bösartiges Sturmsystem, Bestandteil der normalen chaotischen Wetterentwicklung, war die Ursache. Nichts weiter. Jeder, der behauptet, das sei ein Teil des Klimawandels liegt ganz einfach falsch, Hillary eingeschlossen.
Das Papier wurde kürzlich auf einer Sitzung der American Meteorological Society in Seattle präsentiert.
Bösartiges Sturmsystem verursachte das Pakistan-Hochwasser, das Millionen obdachlos machte.
Die katastrophalen Hochwasser des vergangenen Sommers, die mehr als 2.000 Menschen das Leben kosteten und mehr als 20 Millionen verletzten oder obdachlos machten, sind von einem bösartigen Wettersystem verursacht worden, das hundert Meilen weiter westwärts zog als derartige Systeme es normalerweise tun, wie neuere Forschungen zeigen.

Sturmsysteme mit weitverbreitetem Dauerregen über Ostindien und Bangladesh bilden sich über dem Golf von Bengalen, am Ostteil von Indien, sagte Robert Houze, Professor für Atmosphärenwissenschaft an der University of Washington. Pakistan aber, am Arabischen Meer im Westen von Indien gelegen, ist deutlich trockener und die Stürme dort erzeugen typischerweise nur lokale schwere Regenfälle.

Die Überschwemmungen hatten im Juli begonnen und führten sogar dazu, dass schätzungsweise mehr als 20 Prozent von ganz Pakistan unter Wasser standen. Die Schäden an Bauten sind auf mehr als $4 Mrd. geschätzt worden, und die Weltgesundheitsorganisation hat geschätzt, dass bis zu 10 Millionen Menschen verschmutztes Wasser trinken mussten.

Houze und seine Kollegen haben auch die Radardaten des Tropical Rainfall Measuring Mission Satelliten ausgewertet und konnten so feststellen, dass die Regenfälle, die den Indus über seine Ufer in Pakistan treten ließen, über dem Himalaja ausgelöst worden waren, verursacht von einem Sturmsystem aus dem Golf von Bengalen, das sich Ende Juli gebildet hatte und ungewöhnlich weit nach Westen vorstieß. Weil sich die Regenwolken innerhalb des feuchtigkeitsgesättigten Sturms aus dem Osten befanden, konnten sie außergewöhnlich viel Regen auf die öden Berghänge abladen, der wiederum in den Indus abfloss.

Die Entwicklung des Sturms trat in den Satellitendaten klar zutage, sagte Houze.

"Wir haben uns Satellitendaten von 10 Jahren angesehen und nichts dergleichen zuvor gesehen," sagte er, "Der Satellit kommt mehrmals täglich über dieses Gebiet, aber dieses System wurde zufälligerweise erst entdeckt, als es schon voll entwickelt war."

Houze ist Leitautor eines Papiers, das diese Erkenntnisse zur Veröffentlichung im Bulletin of the American Meteorological Society darlegt. Koautoren sind Kristen Rasmussen, Socorro Medina und Stacy Brodzik von der University of Washington und Ulrike Romatschke von der Universität Wien.

Houze hat über diese Erkenntnisse auch in einer Sitzung des jährlichen Treffens der American Meteorological Society in Seattle berichtet (25. Januar).

Die Stürme waren in ein Windrichtungssystem eingebunden, das in den Satellitendaten bis zu seinem Ursprung über dem Golf von Bengalen zurückverfolgt werden kann, sagte Houze. Da man die Signatur des Sturmsystems in den Satellitendaten gefunden hat, kann man diese Information in Wettervorhersagemodelle einbringen. Damit könnten die Meteorologen in die Lage versetzt werden, Vorhersagen zu machen und rechtzeitig Warnungen herauszugeben, wenn die Bedingungen für derartige Ereignisse wieder vorliegen.

"Ich denke, das war ein seltenes Ereignis, aber man muss an so etwas denken," sagte Houze. "Das Verständnis des Geschehens könnte zukünftig zu besserer Vorwarnung vor derartigen Katastrophen führen."

Anmerkung: Das Projekt Tropical Rainfall Measuring Mission wird gemeinsam von der NASA und der Japan Aerospace Exploration Agency durchgeführt.

Quelle: Anthony Watts (Originalartikel finden Sie hier) / Die Übersetzung besorgte H. Jäger EIKE

 


 

 Flut in Pakistan

 Die Gesichter der Katastrophe

 

Das Wasser kam und zerstörte ihr Leben. Ganze Dörfer sind weggespült, die Felder der Bauern vernichtet, die Existenz von Millionen Menschen liegt in Trümmern. SPIEGEL-ONLINE-Reporter Hasnain Kazim traf Überlebende der Flut von Pakistan - ihre Geschichte, erzählt in Bildern.

Pakistan - Halbe Million Menschen erhalten Hilfe

Die Johanniter, seit Beginn der Fluten Ende Juli 2010 im Einsatz, behandeln täglich tausende Menschen und unterstützen sie mit lebensnotwendigen Hilfsgütern. Im Interview berichtet der Programmkoordinator, Naseer Kakar, über die derzeitige Situation im Flutgebiet.

Wie ist die Situation in Pakistan sechs Monate nach der Flut?


Naseer Kakar: Seit dem Rückgang der Flutmassen verbessert sich die Situation täglich. Internationale und lokale Organisationen arbeiten mit Hochdruck, um die entstandenen Schäden zu beseitigen. Die Vereinten Nationen haben in allen betroffenen Provinzen Stellen eingerichtet, die die Hilfe für die Betroffenen koordinieren. Im Vergleich zu Punjab und Khybar Pakhtoonkhwa (KP) ist die Situation in Sindh und Belutschistan allerdings immer noch sehr schlecht. Besonders in Sindh ist immer noch Nothilfe notwendig, da viele Menschen bisher erst wenig Hilfe erhalten haben.

Leben die Menschen noch immer in Camps oder sind sie zurück in ihre Häuser gekehrt?

Naseer Kakar: Es gibt große Bevölkerungsbewegungen in neu errichtete Camps oder zurück in die Heimatregionen. Insgesamt leben noch rund 170.000 Menschen in Sindh, Belutschistan und KP in Camps. Allein 75 Prozent davon in Sindh. Viele Menschen leben noch in Camps, weil sie bisher erst wenig Hilfe erhielten oder die Lebensbedingungen in den Heimatregionen unzureichend.

Jetzt nachdem das Wasser zurückgegangen ist, werden die Schäden sichtbar. Wie immens sind die Folgen?

Naseer Kakar: Über elf Millionen Menschen verloren in den Fluten ihre Häuser. 1,7 Millionen Häuser wurden zerstört, 100.000 km2 Landfläche waren betroffen. Dank der internationalen Unterstützung konnten viele betroffene Ackerflächen wieder aufbereitet werden, um die Getreideaussaat wieder möglich zu machen.

Im Norden ist Winterzeit. Sind die Menschen ausreichend vor der Kälte geschützt?

Naseer Kakar: Der Norden war zum Glück nicht ganz so stark von den Fluten betroffen, weshalb sich die meisten Familien gut für den Winter wappnen konnten. Betroffene Familien erhielten Wellbleche und winterfeste Unterkünfte, um sich vor der Kälte zu schützen.

Wie haben die Johanniter die betroffene Bevölkerung in den letzten sechs Monaten unterstützt?

Naseer Kakar: Die Johanniter sind seit Beginn der Flut in den betroffenen Regionen im Einsatz und stellen täglich mit landesweit 40 Gesundheitsstationen die medizinische Versorgung tausender Menschen in Sindh, Belutschistan und KP sicher. Darüber hinaus erhielten über 30.000 Familien lebensnotwendige Hilfsgüter wie Planen, Matten, Zelte, Eimer, Wasseraufbereitungstabletten, Moskitonetze, Kleidung, Koch- und Hygienesets.

Wie lange wird es dauern, bis alle Schäden beseitigt sind?

Naseer Kakar: In Anbetracht des großen Ausmaßes der Flutschäden, 20 Millionen Betroffene und eine Fläche von 100.000 km2, wird es sicher Jahre dauern, bis alle Schäden beseitigt sein. Auch Vorsorgemaßnahmen müssen getroffen werden, um bei einer erneuten Katastrophe noch schneller reagieren zu können bzw. die Schäden so gering wie möglich zu halten.

Die deutsche Bevölkerung hat den Johannitern sehr viel Geld gespendet, um die Bevölkerung zu unterstützen. Wie sind die langfristigen Pläne der Johanniter in Pakistan?

Naseer Kakar: Die Johanniter wollen nach der Nothilfephase mit dem Wiederaufbau beginnen. Dabei wollen wir die Bevölkerung in Sindh, Belutschistan und KP umfassend versorgen in den Bereichen Gesundheit, Wiederaufbau von Häusern, Aufbau von sanitären Anlagen, Bildung und Kinderschutz. Darüber hinaus wollen die Johanniter ihre bereits gestarteten Aktivitäten in allen vier Provinzen ausbauen, um so viele Menschen wie möglich versorgen zu können.

Die Fragen stellte Sandra Lorenz.


























http://www.myvideo.de/Videos_A-Z?searchWord=pakistanflut

in Sialkot



KLICK mich :    http://www.care.de/pakistan-flut0.html

Pakistan : Erneut Millionen Menschen in der Monsunzeit gefährdet

von Sabine   Wilke          am 29.07.2011

Gelder für Wiederaufbau und Katastrophenvorsorge fehlen /
CARE-Hilfe erreicht über eine Million Menschen

Islamabad , 29. Juli 2011

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe in Pakistan sind erneute Überschwemmungen in den nächsten Wochen nicht auszuschließen.
Bis zu fünf Millionen Menschen, die immer noch in provisorischen Notunterkünften leben, könnten laut Angaben der Vereinten Nationen betroffen sein.
„ Die Wettervorhersagen deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Fluten an “,
so CARE-Mitarbeiter Thomas Schwarz, der zurzeit vor Ort ist.
Wie auch im letzten Jahr würden es wieder die Frauen und Kinder sein, die davon am meisten betroffen wären.

Bislang fehlen aber noch fast 400 Millionen Euro, die der Nothilfeplan der pakistanischen Regierung für die Sicherung der Grundversorgung der am meisten betroffenen Menschen vorgesehen hat.
„ Die internationale Gebergemeinschaft, die pakistanische Regierung und internationale Organisationen müssen weiterhin sowohl den Wiederaufbau als auch die Katastrophenvorsorge voranbringen. Ansonsten wird sich das Elend vom letzten Jahr bald wiederholen “,
berichtet Thomas Schwarz.

Nach schweren Fluten im Juli und August 2010 stand über ein Fünftel des Landes unter Wasser.
Mehr als 20 Millionen Menschen waren betroffen, sie verloren ihre Häuser, ihre Ernten und ihren Besitz .
Seither hat CARE über eine Million Menschen durch Nothilfe und Wiederaufbauprogramme geholfen.
Mit lokalen Partnern arbeitet CARE in Gemeinden, um sicherere Unterkünfte zu bauen und unterstützt Familien bei der Schaffung neuer Einkommensmöglichkeiten.

Kleinkredite, Saatgut und Ausbildungsprogramme verbessern das Leben der Menschen und bieten Zukunftsperspektiven.
Auch Katastrophenvorsorge steht auf dem Plan , erklärt Thomas Schwarz :
„ Es sind einfache Maßnahmen wie Frühwarnsysteme, sichere Lagerräume für persönliche Dokumente sowie Evakuierungspläne, die im Notfall Leben retten und Existenzgrundlagen sichern können. “

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe in Pakistan könnten starke Monsunregen die Menschen in der Region erneut gefährden.
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