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Diese WebSeite wird regelmäßig aktualisiert. Zuletzt : 24.09.2017


Unsere HP - Binational







Hallo Deutschland

 

 Bürokratie der Verwaltungen , hereinspaziert mit Zutaten wie : Demütigung , Kränkung - auch Beleidigung , mit Vorurteilen u.m.

Das war selbst Goethe bewußt....

"Das Land, das die Fremden nicht beschützt, geht bald unter" (Goethe)

... alles im Leben hat seinen Sinn sagen Leute ,
die sich mit solchen Dingen beschäftigen.

 


 

Das folgende stammt aus dem Buch " Binational? Genial !"
aus dem Verlag "atlantis - Pro Juventute" aus der Schweiz.

Auch wenn die Beispiele binationaler Beziehungen aus der Schweiz stammen (also ein Partner jeweils aus der Schweiz stammt), wird immer wieder auch Bezug genommen auf die Verhältnisse - und ggfls. Unterschiede zur Schweiz - in Deutschland und Österreich... so dass das Buch für alle binationale Beziehungen in D/A/CH "passt".

17 Denkanstösse für Menschen, die in einer binationalen Beziehung leben:

1) Ihr Partner / ihre Partnerin ist in erster Linie ein Individuum, ein einzigartiges Wesen mit seinem einzigartigen "Mischungsverhältnis" von Eigenschaften, Begabungen, Stärken und Schwächen und möchte auch als solches wahrgenommen werden - und nicht als "Repräsentant" eines "Volkes" oder als "Repräsentantin" einer "Kultur" oder einer "Religion". Wenn zwei Menschen sich als Paar zusammentun und eine verbindliche Beziehung leben wollen, treffen sich zunächst immer zwei fremde Welten, die aufeinander abgestimmt werden müssen - auch dann, wenn die beiden beteiligten Partner den gleichen Pass haben.

2) Erkennen und anerkennen Sie die Unterschiede. Versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin herauszufinden, in welcher Hinsicht Sie sich unterscheiden: in welchen Denkweisen, Ansichten, Werthaltungen, Lebensgewohnheiten etc. Akzeptieren Sie die Unterschiede als solche und werden Sie sich bewusst, dass es zunächst einmal nicht darum geht, dass der eine sich dem anderen anpasst oder umgekehrt. Versuchen Sie zu vermeiden, das aus der Auseinandersetzung um diese Unterschiede ein Machtkampf wird. Die gegenseitige Anpassung ist ein langsamer Prozess, der sich aus der gemeinsamen "Lebens-Erfahrung" automatisch ergibt.

3) Versuchen Sie deshalb, geduldig zu sein mit Ihrer Partnerin / Ihrem Partner - aber auch mit sich selbst.

4) Versuchen Sie, es auszuhalten, wenn es Ihnen manchmal partout nicht gelingen will, die Partnerin / den Partner zu verstehen - aber auch, dass es Ihnen nicht gelingt, sich der Partnerin / dem Partner verständlich zu machen. Es gibt Konflikte, die sich im Moment einfach nicht lösen lassen.

5) Versuchen Sie, Ihre Beziehung als einen Prozess zu begreifen, der wohl einen Anfang hatte, aber nie ganz abgeschlossen sein wird. Auch und gerade für grenzübergreifende Liebesbeziehungen gilt: Der Weg ist das Ziel!

6) Erzählen Sie sich Geschichten - Geschichten aus Ihrer Kindheit, von Ihrer Herkunftsfamilie, aus Ihrem Dorf oder Ihrer Stadt, aus der Gegend oder dem Land, aus dem Sie stammen, Märchen, Sagen, Spukgeschichten, grosse und kleine Begebenheiten, Alltäglichkeiten (die aber möglicherweise Ihre Partnerin / Ihren Partner sehr verblüffen)... Sich Geschichten zu erzählen ist der faszinierende Königsweg der gegenseitigen Annäherung und des wachsenden Verständnis füreinander!

7) Versuchen Sie, ehrlich zu ergründen, welches Ihre Vorurteile sind. Vorurteile zu haben ist keine Schande, aber es ist schade, wenn man sich nicht die Chance gibt, sie als solche zu erkennen, sie zu relativieren, zu modifizieren oder sie sich widerlegen zu lassen.

8) Gönnen Sie sich immer mal wieder den spielerischen Versuch, sich durch die kulturell gefärbte Brille Ihres Partners / Ihrer Partnerin zu sehen - auch wenn das letztlich vielleicht gar nicht möglich ist. Es ist trotzdem eine hochwirksame Übung in Selbstrelativierung und vielleicht sogar in Selbstironie.

9) Entwickeln Sie in Ihrem gemeinsamen Leben bewusst einen Sinn für Situationskomik - und Sie werden bestimmt viel zusammen zu lachen haben.

10) Pflegen Sie Ihre gemeinsame Basis ganz bewusst: gemeinsame Interessen, Lebenseinstellungen, ästhetische Empfindungen, sinnliches Erleben, Hobbies, Liebhabereien etc.

11) Lassen Sie dem anderen, auch wenn es Ihnen manchmal schwerfällt, seinen Eigen-Raum, seine Privatsphäre. Es ist nicht nötig, dass Sie Ihr Leben in allem auf einen gemeinsamen Nenner bringen. In jeder Beziehung bleibt letztlich ein letzter Rest von Geheimnis zwischen den Partnern. Das ist gut so, weil nur auf diese Weise die gegenseitige Neugier aufeinander erhalten bleibt.

12) Werden Sie sich bewusst, was Ihnen an der Art Ihres Partners (und an seinem kulturellen Hintergrund) gefällt - und warum. Es hat etwas mit Ihnen selbst zu tun und kann Ihnen dabei helfen, Seiten in sich zu entdecken und zu entwickeln, die Sie bisher vielleicht wenig beachtet oder gar vernachlässigt haben.

13) Werden Sie sich bewusst, was Sie an der Art Ihres Partners / Ihrer Partnerin nervt, wütend macht oder missfällt. Was könnte das mit Ihnen selbst zu tun haben?

14) Versuchen Sie herauszufinden, was Ihrem Partner / Ihrer Partnerin an Ihnen (und Ihrem kulturellen Hintergrund) gefällt und missfällt - und warum.

15) Versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Partner / Ihrer Partnerin herauszufinden, ob eine Art des Denkens, Handelns oder Verhaltens, das den anderen irritiert oder provoziert, "persönlich gemeint" ist, einem - vielleicht sprachlich bedingten - Missverständnis entspringt oder aus seinem / ihrem kulturellen Hintergrund heraus erklärt werden muss. Es lässt sich vieles klären - wenn man darüber spricht!

16) Bewahren Sie Ihren eigenen Erklärungsmustern gegenüber eine kritische Distanz. Glauben Sie nicht immer gleich, dass Sie eine Verhaltensweise oder ein Denkmuster Ihres Partners / Ihrer Partnerin nun ganz verstanden haben. Vergessen Sie nicht, dass Ihre Erklärungsversuche aus Ihrer Warte heraus entstanden sind und dass Ihr Partner die Sache vielleicht ganz anders sieht.

17) Und vor allem: Geniessen Sie Ihre Beziehung!

(C) 2005, "Binational? Genial! Der Ratgeber für binationale Paare mit Kindern" 

Und was machen die , die keine Kinder haben ? Wir laufen im Kreis oder Viereck .



AUS EINEM FORUM : Binational. . . oder fallen durch`s Raster !

 

 

Wir haben im Ausland geheiratet.
Ist unsere Ehe
auch automatisch in Deutschland gültig?

Grundsätzlich gilt, dass Ihre im Ausland geschlossene Ehe auch in Deutschland als wirksam angesehen wird, wenn bei Ihrer Trauung im Ausland die dort geltenden gesetzlichen Formvorschriften eingehalten worden sind. Zusätzlich müssen bei beiden Verlobten die üblichen Voraussetzungen (z.B. Ledigkeit, Mindestalter, kein unzulässiger Verwandtschaftsgrad u.ä.m.) erfüllt sein.

Ein bestimmtes Verfahren für die förmliche Anerkennung von im Ausland geschlossenen Ehen gibt es nicht.
Sie können jedoch bei dem für Sie zuständigen Standesamt einen
Antrag auf Anlegung eines Familienbuchs stellen und Ihre Eheschliessung so auch
bei den deutschen Behörden registrieren lassen. Deutsche Staatsangehörige sind jedoch nicht verpflichtet, einen solchen Antrag zu stellen.
Auch besteht keine
Verpflichtung, den Namen nach der Eheschließung zu ändern.
Alle weiteren Einzelheiten sollten Sie direkt mit Ihrem Standesamt besprechen.
*

Wo die Liebe hinfällt. Geschichten von Paaren aus zwei Kulturen (Gebundene Ausgabe)
von Petra Sparrer (Autor)

 

 
Was ist eigentlich " typisch deutsch " ?

Auszug aus Carl Zuckmayer`s : " Des Teufels General "


Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor - seit Christi Geburt.
Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl , braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Familientradition begründet. Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündner Landsknecht , ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsass, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant - das alles hat am Rhein gelebt , gerauft , gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt - und - und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven , und der Gutenberg (...)  Es waren die Besten, mein Lieber ! Die Besten der Welt ! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt - wie die Wasser aus den Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen.
Die Nachkommen all dieser Völker sind das deutsche Volk - ein Eintopf mit Zutaten aus der ganzen Welt.

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